Wirkstoff-Check

Übersicht über Wirkstoffe bzw. Wirkstoffgruppen, die bei Langzeitanwendung den Vitamin- und Mineralstoff-Haushalt im Körper beeinträchtigen und die Homocystein-Spiegel erhöhen können.

Antidiabetika: Medikamente für Diabetiker

(Handelsnamen: z.B. Biocos, Biomo, Diabesin, Diabetase, Glucobon, Glucophage, Juformin, Mediabet, Mescorit, Met, Metfogamma, Siofor)

Der bei Diabetes sehr häufig verordnete Wirkstoff Metformin behindert die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm und beeinträchtigt außerdem die Versorgung mit Folsäure. Dadurch kann ein Mangel an diesen Vitaminen mit entsprechenden Mangelsymptomen entstehen und auch der Homocystein-Spiegel im Blut ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und die Gefäßverkalkung fördert. Dadurch kann das bei Diabetikern an sich schon stark erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschärft werden. Ein Mangel an den Vitaminen kann auch Blutbildungsstörungen und neurologische Störungen verursachen.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit Vitamin B12 und Folsäure hinweisen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie den Mangel unbedingt durch die zusätzliche Einnahme eines Biofaktoren-Präparats ausgleichen. Bei einem Vitamin B12-Mangel sollte das Vitamin hoch dosiert (ca. 1 mg Vitamin B12 pro Tag) eingenommen werden.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Weitere Informationen
» Vitaminraubende Diabetes-Behandlung

Diuretika (“Entwässerungstabletten“): Medikamente gegen Bluthochdruck und/oder Herzschwäche

(Handelsnamen: z.B. Disalunil, Esidrix)

Thiazide wie der Wirkstoff Hydrochlorothiazid können durch die verstärkte Harnausscheidung lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe aus dem Körper herausschwemmen. Vor allem die Vitamine B1, B6, B12 und Folsäure sowie die Mineralstoffe Magnesium und Kalium werden vermehrt ausgeschieden. Das kann zu einem Mangel an den Vitaminen und Mineralstoffen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge eines Defizits an den B-Vitaminen ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Auch Magnesium- und Kalium-Defizite können Herz und Kreislauf erheblich belasten.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen. Im Blut kann auch der Homocysteinspiegel gemessen werden (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Bei einem Mangel an Folsäure, Vitamin B6 oder Vitamin B12 sowie bei erhöhten Homocystein-Spiegeln ist die Ergänzung einer Kombination der Vitamine Folsäure, B6 und B12 ratsam, da die drei Vitamine eng zusammen arbeiten und gemeinsam den Homocystein-Spiegel senken.
Bei einem Mangel an Magnesium und Kalium sollte zunächst Magnesium ergänzt werden. Denn ein Magnesium-Mangel zieht oftmals einen Kalium-Mangel nach sich. Kalium-Defizite können dann über die Nahrung (Obst und Gemüse: z.B. Bananen, Spinat, Feldsalat) ausgeglichen werden.
Für Herz-Kreislauf-Kranke und -Gefährdete wie Bluthochdruck-Patienten, Diabetiker oder Gestresste sind Präparate mit der Verbindung Magnesiumorotat von besonderem Nutzen, da der Biofaktor Orotat die intrazelluläre Bindung des Magnesiums fördert. So können stress- und belastungsbedingte Magnesiumverluste in den (Herz-)zellen rasch ausgeglichen werden.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Weitere Informationen
» Achtung bei Diuretika-Behandlung: Vitamin B1-Verluste können das Herz schwächen
» Wenn Arzneimittel Magnesium rauben
» Diuretika-Therapie: Auf Vitamin B1-Zufuhr achten!

(Handelsnamen: z.B. Lasix, Diurapid, Furanthril, Furorese)

Schleifendiuretika wie der Wirkstoff Furosemid können durch die verstärkte Harnausscheidung lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe aus dem Körper herausschwemmen. Vor allem die Vitamine B1, B6, B12 und Folsäure sowie die Mineralstoffe Magnesium und Calcium werden vermehrt ausgeschieden. Das kann zu einem Mangel an den Vitaminen und Mineralstoffen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge eines Defizits an B-Vitaminen ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
Magnesium-Defizite belasten ebenfalls Herz und Kreislauf erheblich: Der Blutdruck kann ansteigen und das Herz aus dem Takt geraten.
Wenn sich ein Vitamin B1-Mangel zuspitzt, kann er Nervenschäden nach sich ziehen und sogar eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) verursachen oder verschlimmern.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse) können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen.
Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie die entsprechenden Biofaktoren unbedingt durch Präparate ergänzen.
Bei einem Mangel an Folsäure, Vitamin B6 oder Vitamin B12 sowie bei erhöhten Homocystein-Spiegeln ist die Ergänzung einer Kombination der drei Vitamine Folsäure, B6 und B12 ratsam, da die drei Vitamine eng zusammen arbeiten und gemeinsam den Homocystein-Spiegel senken.
Bei Herz-Kreislauf-Gefährdeten wie Bluthochdruck-Patienten oder Diabetikern mit einem Mangel an Magnesium sind Präparate aus der Apotheke mit der Verbindung Magnesiumorotat von Vorteil, da der Biofaktor Orotat die intrazelluläre Bindung des Magnesiums fördert. So können stress- und belastungsbedingte Magnesiumverluste in den (Herz-)zellen rasch ausgeglichen werden.
Ein Vitamin B1-Mangel wird auf oralem Wege effektiv durch eine fettlösliche Vorstufe vom Vitamin B1 (Benfotiamin) ausgeglichen. Denn herkömmliches Vitamin B1 kann im Darm nur in begrenzter Menge in das Blut geschleust (resorbiert) werden. Die Vitamin-Vorstufe Benfotiamin gelangt hingegen in wesentlich größeren Mengen in den Körper. Insbesondere Diabetikern ist die Einnahme von Benfotiamin zu empfehlen, da auch der Diabetes teils erhebliche Vitamin B1-Verluste verursacht, die wiederum diabetische Nervenschäden fördern.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Weitere Informationen
» Achtung bei Diuretika-Behandlung: Vitamin B1-Verluste können das Herz schwächen
» Wenn Arzneimittel Magnesium rauben
» Diuretika-Therapie: Auf Vitamin B1-Zufuhr achten!

(Meist als Kombination; Handelsnamen: z.B. Nephral, Triampur compositum, Turfa)

Diuretika mit dem Wirkstoff Triamteren können die Wirkung des Vitamins Folsäure behindern oder hemmen. Das kann zu Mangelerscheinungen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge einer gestörten Folsäure-Wirksamkeit ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Lassen Sie die Homocystein-Konzentration in Ihrem Blut messen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse). Falls Sie einen erhöhten Homocystein-Spiegel haben, sollten Sie ein Kombinationspräparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 einnehmen. Die drei B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel eng zusammen und senken gemeinsam die Homocystein-Konzentration.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Antimikrobielle Stoffe wie Antibiotika (gegen bakterielle Infektionen) und Antimykotika (gegen Pilzinfektionen)

(Handelsnamen: z.B. Amikacin Fresenius, Refobacin)

Eine Behandlung mit diesen Wirkstoffen kann einen Magnesium-Mangel fördern.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse s.u.) können auf eine Unterversorgung mit Magnesium hinweisen.
Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie die entsprechenden Biofaktoren unbedingt durch Präparate ergänzen.

Weitere Informationen
» Magnesium-Mangel durch Arzneimittel

(Handlesnamen: z.B. Isozid, tebesium)

Der Wirkstoff Isoniazid ist Gegenspieler von Vitamin B6 und hemmt die Wirkung des Vitamins. Das kann zu Vitamin B6-Mangelerscheinungen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge einer gestörten Vitamin B6-Wirksamkeit ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Lassen Sie die Homocystein-Konzentration im Blut untersuchen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse). Falls sich ein erhöhter Homocystein-Spiegel bestätigt, sollten Sie ein Präparat mit Vitamin B6 einnehmen. Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

(Meist als Kombination; Handelsnamen: z.B. Cotrim-..., Drylin, Infectotrimet)

Antibiotika mit dem Wirkstoff Trimethoprim können die Wirkung des Vitamins Folsäure behindern oder hemmen. Das kann zu Mangelerscheinungen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge einer gestörten Folsäure-Wirksamkeit ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Lassen Sie die Homocystein-Konzentration in Ihrem Blut untersuchen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse). Falls Sie einen erhöhten Homocystein-Spiegel haben, sollten Sie ein Kombinationspräparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 einnehmen. Die drei B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel eng zusammen und senken gemeinsam die Homocystein-Konzentration. Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Eine Behandlung mit diesem Wirkstoff kann einen Magnesium-Mangel fördern.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse) können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen.
Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie Magnesium unbedingt durch Präparate ergänzen.

Weitere Informationen
» Magnesium-Mangel durch Arzneimittel

Lipidsenker: Medikamente gegen erhöhte Blutfette und Cholesterinspiegel

(Handelsnamen: z.B. Cedur, Liperial, Lipidil, Lipox)

Die Wirkstoffe Fenofibrat und Bezafibrat können den Homocystein-Stoffwechsel stören und so die Konzentration der toxischen und gefäßschädigenden Substanz Homocystein im Blut erhöhen.

Was tun?
Lassen Sie die Homocystein-Konzentration in Ihrem Blut untersuchen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse). Falls Sie einen erhöhten Homocystein-Spiegel haben, sollten Sie ein Kombinationspräparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 einnehmen.
Diese Vitamin-Kombination ist sinnvoll, da die drei B-Vitamine im Stoffwechsel eng zusammen arbeiten und gemeinsam Homocystein abbauen.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

(Handelsnamen: z.B. Lipocol-Merz, Quantalan)

Lipidsenker mit dem Wirkstoff Cholestyramin können die Aufnahme (Resorption) der Vitamine Folsäure und Vitamin B12 im Magen-Darm-Trakt stören. Das kann zu einem Mangel an den Vitaminen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge eines Defizits an den B-Vitaminen ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen. Bei einer Blutuntersuchung kann auch der Homocysteinspiegel gemessen werden (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Falls sich ein Vitamin-Mangel oder ein erhöhter Homocystein-Spiegel bestätigen, sollten Sie ein Kombinationspräparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 einnehmen. Die drei B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel eng zusammen und senken gemeinsam die Homocystein-Konzentration.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

(Handelsnamen: z.B. Niaspan)

Der Wirkstoff Niacin (Nicotinsäure) ist Gegenspieler vom Vitamin B6 und hemmt die Wirkung des Vitamins. Das kann zu Mangelerscheinungen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge einer gestörten Vitamin B6-Wirksamkeit ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Lassen Sie die Homocystein-Konzentration im Blut untersuchen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse). Falls sich ein erhöhter Homocystein-Spiegel bestätigt, sollten Sie ein Präparat mit Vitamin B6 einnehmen. Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Magen-Darm-Therapeutika

(Handlesnamen: z.B. Antra MUPS, Gastracid, Nexium, Pantozol ...)

Protonenpumpenhemmer wie der Wirkstoff Omeprazol hemmen die Magensäure-Bildung. Dadurch behindern sie die Aufnahme von Vitamin B12 im Magen-Darm-Trakt: So kann bei Langzeiteinnahme ein Mangel an diesem Vitamin mit entsprechenden Mangelsymptomen entstehen und auch der Homocystein-Spiegel im Blut ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
Auch auf den Magnesium-Status kann die längere Einnahme von Protonenpumpenhemmern einen negativen Einfluss haben.
Ein Magnesium-Mangel kann sich durch vielfältige Symptome äußern und auch das Herz-Kreislauf-System belasten.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse) können auf eine Unterversorgung mit Vitamin B12 oder Magnesium hinweisen.
Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie die Biofaktoren unbedingt durch Präparate ergänzen.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Weitere Informationen:
» Vitaminraubende Magen-Behandlung
» Magnesium-Mangel durch Arzneimittel

(Handelsnamen: z.B. Sostril, Zantic, Cime-..., Rani-....)

Medikamente, die die Magensäure-Produktion hemmen, wie die Wirkstoffe Cimetidin und Ranitidin, stören die Aufnahme von Vitamin B12 im Magen-Darm-Trakt. Dadurch kann ein Mangel an diesem Vitamin mit entsprechenden Mangelsymptomen entstehen und auch der Homocystein-Spiegel im Blut ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse) können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen. Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie das Vitamin unbedingt durch ein hoch dosiertes Präparat (ca. 1 mg Vitamin B12 pro Tag) ergänzen.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Weitere Informationen:
» Vitaminraubende Magen-Behandlung

(Handelsnamen: z.B. Azulfidine, Colo-Pleon, Pleon RA)

Der entzündungshemmende Wirkstoff Sulfasalazin stört die Aufnahme und Wirkung des Vitamins Folsäure. Das kann zu Mangelerscheinungen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge einer Unterversorgung mit Folsäure ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit Folsäure hinweisen. Im Blut kann auch der Homocysteinspiegel gemessen werden (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Falls sich ein Vitamin-Mangel oder ein erhöhter Homocystein-Spiegel bestätigen, sollten Sie ein Kombinationspräparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 einnehmen. Die drei B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel eng zusammen und senken gemeinsam die Homocystein-Konzentration.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Abführmittel können bei Langzeitanwendung zu erheblichen Verlusten an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen führen. Vor allem das Vitamin Folsäure sowie die Mineralstoffe Magnesium und Kalium werden unzureichend vom Körper aufgenommen. Das kann zu einem Mangel an diesen Biofaktoren mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge eines Defizits an B-Vitaminen ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das unter anderem die Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
Auch Magnesium- und Kalium-Defizite belasten Herz und Kreislauf erheblich.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen. Im Blut kann auch der Homocysteinspiegel gemessen werden (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie die entsprechenden Biofaktoren unbedingt durch Präparate ergänzen.
Bei einem Mangel an Folsäure sowie bei erhöhten Homocystein-Spiegeln ist immer die Ergänzung einer Kombination der drei Vitamine Folsäure, B6 und B12 ratsam, da die drei eng zusammen arbeiten.
Bei einem Mangel an Magnesium und Kalium sollte zunächst Magnesium ergänzt werden. Denn ein Magnesium-Mangel zieht häufig einen Kalium-Mangel nach sich. Kalium-Defizite können dann über die Nahrung (Obst und Gemüse: z.B. Bananen, Spinat, Feldsalat) ausgeglichen werden.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Weitere Arzneimittel

Arzneimittel gegen epileptische Anfälle wie die Wirkstoffe Carbamazepin, Phenytoin, Valporinsäure und Primidon stören die Aufnahme des Vitamins Folsäure im Magen-Darm-Trakt und verstärken die Folsäure-Ausscheidung. Dadurch kann ein Folsäure-Mangel mit entsprechenden Mangelsymptomen entstehen und auch der Homocystein-Spiegel im Blut ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit Folsäure hinweisen. Im Blut kann auch der Homocysteinspiegel gemessen werden (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Falls sich ein Vitamin-Mangel oder ein erhöhter Homocystein-Spiegel bestätigen, sollten Sie ein Kombinationspräparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 einnehmen. Die drei B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel eng zusammen und senken gemeinsam die Homocystein-Konzentration.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

(Handelsnamen: z.B. Cicloral, Immunosporin, Sandimmun)

Der Wirkstoff Ciclosporin fördert die Ausscheidung der Mineralstoffe Magnesium und Kalium. Das kann zu einem Mangel an diesen lebenswichtigen Elektrolyten mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Gleichzeitig kann durch die Einnahme des Arzneimittels der Homocystein-Spiegel ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das unter anderem die Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
Auch Magnesium- und Kalium-Defizite belasten Herz und Kreislauf erheblich.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen. Im Blut kann auch der Homocysteinspiegel gemessen werden (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Falls sich eine Unterversorgung bestätigt, sollten Sie die entsprechenden Mineralstoffe durch Präparate ergänzen. Da ein Magnesium-Mangel häufig einen Kalium-Mangel nach sich zieht, sollte zunächst Magnesium ergänzt werden und dann Kalium reichlich über die Nahrung (Obst und Gemüse: z.B. Bananen, Spinat, Feldsalat) zugeführt werden.
Bei einem erhöhten Homocystein-Spiegeln ist die Ergänzung einer Kombination der drei Vitamine Folsäure, B6 und B12 ratsam, da die drei Vitamine gemeinsam den Homocystein-Spiegel senken.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Die “Anti-Baby-Pille“ kann zu einem Mangel an den Vitaminen B6 und Folsäure mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge eines Defizits an den beiden B-Vitaminen ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
Zu beachten ist insbesondere beim Absetzen der Pille, dass ein Folsäure-Defizit in der Schwangerschaft auch das Risiko für Fehlbildungen beim Kind erhöht.
Auch das Risiko für einen Magnesium-Mangel ist bei Einnahme der „Pille“ erhöht.

Was tun?
Mangelsymptome oder (im Zweifelsfall) eine Blutuntersuchung können auf eine Unterversorgung mit den genannten Biofaktoren hinweisen. Im Blut kann auch der Homocysteinspiegel gemessen werden (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse).
Falls sich ein Vitamin- bzw. Magnesium-Mangel oder ein erhöhter Homocystein-Spiegel bestätigen, sollten Sie entsprechende Präparate einnehmen.
Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

(Handelsnamen: z.B. Lantarel, Metex, MTX-...)

Antirheumatika mit dem Wirkstoff Methotrexat können die Wirkung des Vitamins Folsäure behindern oder hemmen. Das kann zu Mangelerscheinungen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge einer gestörten Folsäure-Wirksamkeit ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Lassen Sie die Homocystein-Konzentration in Ihrem Blut untersuchen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse). Falls Sie einen erhöhten Homocystein-Spiegel haben, sollten Sie ein Kombinationspräparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 einnehmen. Die drei B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel eng zusammen und senken gemeinsam die Homocystein-Konzentration. Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

(Handelnsnamen: z.B. Aerobin, Afonilum, afpred forte, Euphylong, Solosin)

Der Wirkstoff Theophyllin ist Gegenspieler vom Vitamin B6 und hemmt die Wirkung des Vitamins. Das kann zu Mangelerscheinungen mit entsprechenden Mangelsymptomen führen. Auch der Homocystein-Spiegel kann in der Folge einer gestörten Vitamin B6-Wirksamkeit ansteigen. Homocystein ist ein toxisches Stoffwechselzwischenprodukt, das Blutgefäße schädigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was tun?
Lassen Sie die Homocystein-Konzentration im Blut untersuchen (Hintergrundinformationen zur Blutanalyse). Falls sich ein erhöhter Homocystein-Spiegel bestätigt, sollten Sie ein Präparat mit Vitamin B6 einnehmen. Zusätzlich sollten Sie natürlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige Bewegung achten.

Hintergrundinformationen zur Blutanalyse

Die Kosten für eine Vitamin-, Mineralstoff- und Homocystein-Bestimmung im Blut werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.
Mit folgenden Kosten ist zu rechnen:

Magnesium- + Kalium-Bestimmungca. 2,- bis 5,- €
Vitamin B6-Bestimmungca. 33,- bis 38,- €
Vitamin B12-Bestimmungca. 15,- bis 17,- €
Vitamin D3-Bestimmungca. 18,- bis 30,- €
Folsäure-Bestimmungca. 15,- bis 17,- €
Homocystein-Bestimmungca. 20,- bis 38,- €
Zink-Bestimmungca. 5,- bis 7,- €