
Haut, Haare und Nägel erneuern sich ständig. Damit dieser Prozess reibungslos ablaufen kann, benötigt der Körper verschiedene Nährstoffe – darunter den Biofaktor Zink. Zink ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt und spielt unter anderem eine wichtige Rolle bei der Zellteilung, der Eiweißsynthese und dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.
Woran erkennt man einen Zinkmangel?
Eine unzureichende Zinkversorgung kann sich unter anderem durch trockene oder entzündliche Haut, eine verzögerte Wundheilung, vermehrten Haarausfall oder brüchige Nägel bemerkbar machen. Da diese Beschwerden auch andere Ursachen haben können, sollte ihre Ursache therapeutisch abgeklärt werden.
Wer sollte auf eine gute Zinkversorgung achten?
Zu den Risikogruppen für einen Zinkmangel gehören ältere Menschen, Personen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen sowie Menschen mit einer überwiegend pflanzlichen Ernährung. Zwar liefern auch Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse Zink, dessen Aufnahme kann jedoch durch natürliche Pflanzenstoffe wie Phytate vermindert sein.
Tipp der GfB
Eine ausgewogene Ernährung mit guten Zinklieferanten wie Fleisch, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten bildet die Grundlage für eine ausreichende Versorgung. Bei anhaltenden Hautproblemen, vermehrtem Haarausfall oder brüchigen Nägeln kann es sinnvoll sein, neben anderen möglichen Ursachen auch an den Zinkstatus überprüfen zu lassen und einen eventuellen Zinkmangel durch eine gezielte Supplementierung auszugleichen.
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