
Eine gute Calciumversorgung ist die Basis der Osteoporose-Prävention – daran besteht kein Zweifel. Entscheidend ist aber, dass der Körper das aufgenommene Calcium auch verwerten kann. Genau hier kommen weitere Biofaktoren ins Spiel.
Vitamin D – damit Calcium wirken kann
Vitamin D sorgt dafür, dass Calcium aus dem Darm aufgenommen und in den Knochen eingebaut wird. Fehlt es, bleibt selbst eine gute Calciumzufuhr oft wirkungslos. Gerade bei älteren Menschen sind niedrige Vitamin-D-Spiegel häufig. Deshalb lohnt es sich, den Status zu überprüfen und bei Bedarf gezielt zu verbessern.
Magnesium – unterstützt die Knochenqualität
Magnesium hilft unter anderem dabei, Vitamin D im Körper zu aktivieren, und trägt zur Stabilität der Knochenstruktur bei. Ist die Versorgung nicht optimal, kann das die Calciumverwertung indirekt beeinträchtigen. In der Praxis wird Magnesium deshalb oft mitbedacht.
Zink – wichtig für den Knochenaufbau
Der Biofaktor Zink unterstützt die Aktivität der knochenbildenden Zellen und fördert die Regeneration des Knochengewebes. Auch im Hormonstoffwechsel spielt es eine Rolle – ein Faktor, der gerade bei altersbedingtem Knochenabbau relevant ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
Calcium bleibt die Grundlage. Damit der Körper es gut nutzen kann, braucht er vor allem ausreichend Vitamin D. Magnesium und Zink wirken ergänzend und können den Knochenstoffwechsel sinnvoll unterstützen.
Sie interessieren sich für weitere Informationen - beispielsweise, wie ein Mangel der hier genannten Biofaktoren erkannt wird? Lesen Sie hier.