
Studien zufolge liegt die Zufuhr der meisten Vitamine und Mineralstoffe bei Senioren unter den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Zu niedrig ist die Zufuhr an den Vitaminen C, D, B12 und Folsäure sowie an Magnesium, Calcium, Eisen und Zink.
Im Zuge des Alterungsprozesses nimmt die Leistungsfähigkeit des Gastrointestinaltrakts und dadurch bedingt die Resorptionsquote von Biofaktoren aus der Nahrung ab. Zudem können Kau- und Schluckprobleme, mentale Störungen, eine verminderte Durst- und Geschmackswahrnehmung sowie chronische Erkrankungen und Arzneimittelinteraktionen einen Biofaktorenmangel begünstigen, der wiederum das Risiko für die Entwicklung gesundheitlicher Beschwerden und Krankheiten erhöht.
Insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen, neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, Polyneuropathie und Parkinson sowie Osteoporose oder Depressionen können neben anderen Ursachen auch mit einem Biofaktorenmangel in Zusammenhang stehen.
Weitere Informationen zu Biofaktoren, auch zur Diagnostik eines Mangels und zu Dosierungsempfehlungen, finden Sie hier.
Am 14. November 2026 lädt die Gesellschaft für Biofaktoren e. V. zum zertifizierten Online-Symposium ein.
Das Thema lautet:
Wissenschaftliche Erkenntnisse und fundierte Praxistipps
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