Gesellschaft für Biofaktoren warnt: Im Herbst und Winter ist in Deutschland keine körpereigene Vitamin-D-Produktion möglich!

Dezember 2013

Ein Mangel kann schwerwiegende Folgen haben

Wenn die Tage immer kürzer und trüber werden, schlägt das nicht nur auf die Stimmung, sondern der Mangel an Sonnenlicht kann auch zu einem erheblichen Risikofaktor für die Gesundheit werden. „Von Oktober bis April reicht in unseren Breiten die Intensität der Sonnenstrahlen nicht mehr aus, um die körpereigene Vitamin-D-Produktion anzuregen“, warnt die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. Die durch UV-Licht ausgelöste Bildung des Vitamins in der Haut ist aber die wichtigste Quelle für den lebenswichtigen Nährstoff. Denn die Nahrung alleine kann den Bedarf nicht decken.

„Nur wenige Lebensmittel enthalten das Vitamin in nennenswerten Mengen, dazu zählen insbesondere Fettfische wie Hering und Makrele sowie Leber und Eigelb“, gibt der Experte Uwe Gröber, Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen, zu bedenken. Und die Haut kann Vitamin D erst ab einem UV-Index von 3 bilden. „Dieser Wert wird in Deutschland selbst bei wolkenlosem Himmel an keinem Herbst- oder Wintertag erreicht“, erklärt Gröber.

Entsprechend verbreitet ist der Mangel: Nach Daten des Robert Koch-Instituts liegt bei 58 % der Erwachsenen und 87 % der Kinder im Alter von 3-17 Jahren ein Vitamin D-Mangel vor. Im Winter ist die Unterversorgung noch häufiger. Ein Defizit an dem Sonnen-Vitamin gefährdet nicht nur die Knochenstabilität, sondern hat vielfältige negative Auswirkungen auf den Organismus. „Zahlreiche Studien der letzten Jahre zeigen, dass eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung unter anderem das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen erhöht“, so Gröber.
Die Wissenschaftler von der GfB raten dazu, den Vitamin-D-Spiegel im Blut untersuchen zu lassen und eine Unterversorgung unbedingt durch ein Präparat auszugleichen.

Die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel verfolgt, die wissenschaftlichen Grundlagen der Therapie und Prophylaxe mit Biofaktoren zu fördern.

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