Neue Studie im “International Journal of Cardiology“: Biofaktoren-Ergänzung erhöht Überlebensrate bei Herzschwäche

Mai 2009

Eine Biofaktoren-Verbindung, das Magnesium-Orotat, kann schwachen Herzen offensichtlich wirksam auf die Sprünge helfen: Wie Wissenschaftler um Prof. Anatolyn I. Martynow von der Moskauer Akademie für Medizinische Wissenschaften jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “International Journal of Cardiology“ (134; 2009: 145-147) berichteten, kann der natürliche Wirkstoff selbst bei schwerster Herzinsuffizienz (Herzschwäche) die Lebensqualität und Prognose der Patienten deutlich verbessern, wenn er zusätzlich zu den herkömmlichen Herzmedikamenten eingenommen wird.

Die Forscher gaben 79 Patienten mit Herzinsuffizienz im schlimmsten Stadium (NYHA IV) zusätzlich zur Standard- Therapie entweder Magnesium-Orotat, eine Verbindung aus dem Mineralstoff Magnesium und der vitaminähnlichen Substanz Orotat (Orotsäure), oder ein Scheinmedikament (Placebo). Das Ergebnis: Nach einem Jahr besserten sich bei 38,5 Prozent der mit Magnesium-Orotat behandelten Herzkranken die klinischen Beschwerden deutlich. In der Placebo-Gruppe wurde hingegen bei keinem einzigen Patienten eine Besserung erzielt, sondern bei 56,3 Prozent verschlechterten sich die Symptome der Herzschwäche sogar. Nach einem Jahr lebte nur noch etwas mehr als die Hälfte (51,5 Prozent) dieser Patienten, während diesen Zeitraum mehr als 75 Prozent der Herzkranken überlebten, die Magnesium-Orotat einnahmen.

Für die Studienleiter sind eine höhere Überlebensrate und eine Verbesserung des Krankheitsbildes eindeutige Argumente, die für eine unterstützende Behandlung der Herzinsuffizienz mit Magnesium-Orotat sprechen. Zumal der Wirkstoff sehr gut verträglich sei.

“Die Bedeutung des Mineralstoffs Magnesium für Herz und Kreislauf ist schon sehr lange bekannt“, erklärte Martynow. Ein Mangel an dem Mineral sei aber insbesondere bei Patienten mit Herzinsuffizienz weit verbreitet.
Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen berichteten außerdem über herzschützende Eigenschaften des Orotats. Das wichtige Zwischenprodukt im Energiestoffwechsel kann belastungsbedingte Energiedefizite ausgleichen und so das Herz stärken. Gleichzeitig schafft Orotat die Voraussetzungen dafür, dass Magnesium im Herzgewebe besser gebunden und wirksam werden kann.

Die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. (GfB) wertet die aktuellen Studienergebnisse als einen erneuten Beleg für den Nutzen des gezielten Einsatzes von Biofaktoren wie Magnesium-Orotat in Therapie und Prävention: “Die aktuelle Studie zeigt eindrucksvoll, wie durch diese gut verträgliche unterstützende Maßnahme der Behandlungserfolg optimiert werden kann“, sagen die Wissenschaftler. Sie plädieren für einen vermehrten Einsatz therapeutisch wirksamer Biofaktoren.

Schon in früheren klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass der Wirkstoff Magnesium-Orotat die Widerstandkraft vorgeschädigter Herzen verbessert, dass er den Herz-Rhythmus stabilisieren und erhöhte Blutdruck- und Blutfett-Werte senken kann.

Quelle: International Journal of Cardiology 134 (2009): 145-147

Downloads:

Presse-Kontakt:

E-Mail: info@gf-biofaktoren.de

Zum Betrachten von PDF Dateien benötigen Sie z.B. den Adobe PDF Reader, denn Sie hier downloaden können.

zurück