Herz-Horror Hitze: So schützen Sie sich Herz-Kreislauf-Tipps von der Gesellschaft für Biofaktoren e.V.

Juli 2008

Sommer, Sonne, Urlaub: Was manche Herzen höher schlagen lässt, ist für andere eine echte Belastungsprobe. Schweißtreibende Temperaturen bergen für Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen ernsthafte Gefahren.

Denn Hitze ist für das Herz-Kreislauf-System mit Schwerstarbeit verbunden: Um mehr Blut zum Abkühlen an die Hautoberfläche zu transportieren, muss das Herz wesentlich kräftiger pumpen. "Gleichzeitig verliert der Körper mit dem Schweiß nicht nur viel Flüssigkeit, sondern auch lebenswichtige Mineralstoffe, die unter anderem für eine ordnungsgemäße Funktion von Herz und Kreislauf unerlässlich sind", warnt die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. (GfB).

Verschärft werde das Problem, wenn weitere Flüssigkeits- und Mineralstoff-Verluste, z.B. durch Magen-Darm-Erkrankungen oder die Einnahme bestimmter Entwässerungstabletten (Diuretika), hinzukommen. Zu den kritischen Mineralien zähle beispielsweise das Magnesium. "Ein Magnesium-Mangel kann wiederum Herz und Kreislauf erheblich belasten und Herzrhythmusstörungen oder eine Erhöhung des Blutdrucks nach sich ziehen", weiß der Magnesium-Experte Prof. Hans-Georg Classen von der Universität Hohenheim. Auch Kochsalz-Verluste seien beim Schwitzen zu erwarten. "Das ist in der Praxis aber kaum von Bedeutung, da der Salz-Gehalt unserer Nahrung im Vergleich zu früher viel zu hoch ist", meint Classen.

Um hochsommerliche Temperaturen unbeschadet zu überstehen, müssen Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste ausgeglichen werden. Dazu rät die GfB, täglich mindestens 2 Liter Mineralwasser, auch gemischt mit Fruchtsäften, zu trinken. Ungeeignete Durstlöscher sind alkoholische Getränke, Limonaden, Kaffee oder schwarzer Tee.
Auch wer wegen einer Herzschwäche normalerweise nicht so viel Flüssigkeit zu sich nehmen darf, sollte an heißen Tagen die Trinkmenge in Absprache mit dem Arzt steigern.
Außerdem sollten kühle und schattige Plätze aufgesucht und körperliche Anstrengung vermieden werden.

Bei der Ernährungen empfiehlt die wissenschaftliche Gesellschaft, sich an der Kost der hitzeerprobten Südeuropäer zu orientieren: "Die mediterrane Küche mit viel frischem Obst, Gemüse, Olivenöl und Fisch ist leicht und reich an wichtigen Biofaktoren."
Herz-Kreislauf-Kranke und -Gefährdete können außerdem von einer Ergänzung herzschützender Biofaktoren aus der Apotheke profitieren: "Studien zeigten, dass der Biofaktor Magnesium-Orotat, eine Verbindung aus dem Molkebestandteil Orotat (Orotsäure) und dem Mineralstoff Magnesium, nicht nur herzgefährdende Magnesium-Defizite rasch ausgleicht, sondern auch die Widerstandkraft des Herzens erhöhen kann. Dem Herz steht mehr Kraft zur Verfügung, um kritische Situationen und erhöhte Leistungsanforderungen besser zu überstehen", erläutern die Wissenschaftler.

"Auch vor einer Reise ist es durchaus sinnvoll, die Magnesium-Speicher des Körpers aufzufüllen", empfiehlt der Magnesium-Forscher Classen. So könne man einem Mangel vorbeugen und sich vor Reisestress schützen. Denn Magnesium dämpfe auch die negativen Auswirkungen von Stress ab.
Außerdem sollte man Reisen ohne Hektik und übertriebenen Ehrgeiz am Urlaubsort angehen lassen. Der Körper muss sich behutsam an das veränderte Klima und die Gegebenheiten gewöhnen können.

Chronisch Kranke sollten Ihre Reise vorab mit dem Arzt besprechen: Bei starken Flüssigkeits- und Mineralstoff-Verlusten durch Schwitzen oder Durchfall kann es beispielsweise erforderlich sein, dass einige Arzneimittel wie Diuretika anders dosiert werden.

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