Therapie

Besteht ein Mangel an Biofaktoren muss dieser behandelt werden: durch gezielte Substitution (Ergänzung) des entsprechenden Biofaktors in ausreichend hoher Dosierung. Mangelerscheinungen können so in der Regel erfolgreich therapiert werden.

Oftmals ist ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel nicht eindeutig einer Gesundheitsstörung zuzuordnen, sondern ein Teilaspekt in einem vielschichtigen, multikausalen Krankheitsgeschehen.

So haben z.B. Diabetiker ein erhöhtes Risiko für einen Magnesium-Mangel, der wiederum den Diabetes und seine Folgen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, fördert. Magnesium-Mangel ist hier ein (nicht zu unterschätzender und leicht vermeidbarer!) Faktor von vielen, der den Zuckerstoffwechsel und die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen beeinträchtigt. Auch ein Vitamin B1-Mangel tritt bei Diabetiker vermehrt auf, der Folgeerkrankungen an Nerven und Blutgefäßen begünstigt.

Bei einigen Erkrankungen werden Biofaktoren auch gezielt in höheren Dosierungen angewendet, um therapeutische Effekte zu erzielen, wie z.B.

Derartige Therapien sollten ärztlich überwacht werden.