Die Diagnose eines Mangels

Bei der Diagnose eines Mangels an Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen ist oftmals detektivischer Spürsinn erforderlich: Risikofaktoren für einen Mangel und Mangelsymptome führen zu einem Verdacht, der durch eine Blutuntersuchung oder durch einen Therapieversuch überprüft werden kann.

Eine Verdachtsdiagnose kann durch eine Blutuntersuchung überprüft werden. Hier werden die Konzentrationen der möglicherweise kritischen Biofaktoren z.B. in Plasma, Serum oder Vollblut gemessen oder sensitive Biomarker bestimmt. Die Kosten für die Blutuntersuchung werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Und: Nicht immer lässt sich ein Mangel zuverlässig durch eine Blutuntersuchung nachweisen.

Weniger wissenschaftlich, aber für den Patienten entscheidend ist es, ob sich nach erhöhter Zufuhr verdächtiger Biofaktoren die Beschwerden bessern. So kann man rückwirkend auf einen zuvor bestandenen Mangel schließen.

Hinweise, ob Ihre Biofaktorenversorgung kritisch sein könnte, liefern unser Biofaktoren-Check und die Vitamin-Räuber-Übersicht.